„BörsenWoche Hautnah“ an der ISM (v. li.): Christoph Schürmann (WirtschaftsWoche), Thomas Treß (Borussia Dortmund), Jürgen Pampel (Voltabox), ISM-Professor Dr. Burkhard Bamberger und Georg Buschmann (WirtschaftsWoche).

Spekulieren oder langfristig anlegen? Die Börse ist ein Marktplatz für unterschiedliche Strategien. Was Anleger in diesem Jahr und darüber hinaus erwarten können, erfuhren die Teilnehmer der „ISM BörsenWoche hautnah“ am Campus Dortmund. Dort diskutierten die WirtschaftsWoche-Redakteure Christof Schürmann und Georg Buschmann mit Thomas Treß, Finanzvorstand von Borussia Dortmund, und Jürgen Pampel, Vorstandsvorsitzender der Voltabox AG, über die Perspektiven ihrer Unternehmen und die Entwicklung der Finanzmärkte.

Als Thomas Treß 2005 zu Borussia Dortmund stieß, stand der einzige börsennotierte Fußballverein Deutschlands am Rande der Insolvenz. 13 Jahre ist Treß inzwischen Finanzchef des Konzerns, der Club ist unter ihm wirtschaftlich gesundet. „Eine Strategie ist wichtig, um an der Börse erfolgreich zu sein“, erklärte Treß den Teilnehmern. „Zudem reflektieren sich sportliche Ereignisse rund um den Verein an der Börse. Hiervon hängen auch die Wachstumsmöglichkeiten der BVB-Aktie ab.“

Auf eine noch kürzere Börsengeschichte blickt Jürgen Pampel und die von ihm geleitete Voltabox zurück. Das Unternehmen aus Delbrück stellt Batterien etwa für Elektrobusse her und ging im vergangenen Jahr an die Börse. „Derzeit befindet sich Voltabox in fortgeschrittenen Akquisitionsgesprächen. Dabei geht es vor allem um die Marktpositionierung in Deutschland und den USA sowie um Kundenstrukturen“, so Pampel.

Die Veranstaltung, die ISM-Professor Dr. Burkhard Bamberger eröffnete, kam bei den Studierenden gut an: „Es war eine tolle Möglichkeit, solch relevante Persönlichkeiten von zwei verschiedenen börsennotierten Unternehmen kennenzulernen. So konnten wir erfahren, wie viele im Studium erlernte Aspekte in der Praxis umgesetzt werden", fasst ISM-Studentin Julia Mainz aus dem M.Sc. Finance zusammen.