Für Maximilian und Carlos war das eigene Start-up schon lange ein Traum.

Durch Bewegung Rabatte sammeln und zeitgleich den lokalen Handel unterstützen – das ist die Idee hinter der App „Mooveo“, die Maximilian Pfestorf und Carlos Gienow gerade zum Leben erwecken. Den Frankfurter Studenten war aufgefallen, dass immer mehr Innenstädte von leerstehenden Lokalen geprägt sind und viele kleine Läden nicht mit der großen Online-Konkurrenz mithalten können. „Wir hängen an alteingesessenen Lokalen und Geschäften und wollen etwas gegen die negative Entwicklung unternehmen“, erklärt Carlos. „Wir haben uns angesehen, wie überregionale Ketten ihr Marketing betreiben. Wenn der Laden um die Ecke dann nur ein Plakat im Fenster hat, reicht das einfach nicht.“

Über Monate haben die Marketing-Studenten jede freie Minute genutzt, um mit Einzelhändlern zu sprechen und an einer Lösung zu feilen. Das Ergebnis: Mooveo. Nutzer der App sammeln je nach Umweltfreundlichkeit ihrer Fortbewegung Punkte, die sie anschließend für Rabatte und Angebote lokaler Anbieter einsetzen können. Händler können auf der anderen Seite mehr über ihre Zielgruppe erfahren und sie zielgerichtet ansprechen. Mittlerweile sind die beiden ISMler vom heimischen Wohnzimmer in ihr Gründerbüro gezogen, haben ein Entwicklerteam aufgebaut und arbeiten mit vielen Unternehmen, Städten und Kommunen in Hessen zusammen. Auch einen Business Angel konnten sie für sich begeistern. „Man wächst unheimlich an seinen Aufgaben. Was uns vor ein paar Monaten noch ins Schwitzen gebracht hat, ist mittlerweile Routine“, so Maximilian. „Die Entwicklung ist nicht immer leicht, aber es macht unfassbar viel Spaß.“

Als Unterstützung haben sich die beiden Gründer noch mehr ISM-Power ins Boot geholt: In Absprache mit ihrem Studiengangsleiter Prof. Dr. Eckhard Marten leiten die beiden einen Praxis-Workshop im fünften Semester, in dem Studierende Marketing-Strategien für das Start-up entwickeln. Außerdem haben sie ihr Konzept bei der ISM Start-up Competition 2020 eingereicht. Wer sich beim Gründerwettbewerb mit den beiden messen will, kann seine Idee noch bis zum 11. September beim Entrepreneurship Institut einreichen.

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