Jan-Cayo Fiebig ermutigte die Studierenden, auch unkonventionelle Wege zu gehen und neue Möglichkeiten anzunehmen.

„In jedem Land und an jedem Ort wartet immer eine neue Erfahrung, auf die ihr euch einlassen solltet“, sagt ISM-Absolvent David Abt. Beim Summit International Careers an der ISM Frankfurt begeisterte er die Studierenden mit seinen persönlichen Geschichten rund um den Schritt ins Ausland. „Es lässt sich nicht alles in Zahlen ausdrücken, aber Unternehmen profitieren von Vielfalt und Internationalität. Mir persönlich hat die Arbeit im Ausland geholfen, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln.“

Die Auslandssemester während seines Bachelor-Studiums in International Management hat David in Marseille und Boston verbracht. Mittlerweile lebt er in Dubai und arbeitet für die Delta Partners Group, die Unternehmen aus dem Bereich Telekommunikation, Medien und Technologie berät. Das Frankfurter Summit bedeutete für ihn auch ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Kommilitonen Jan-Cayo Fiebig, der den Teilnehmern nicht nur Tipps für ihre Karriere, sondern auch für ihre persönliche Entwicklung mit auf den Weg gab.

„Ich habe mir damals mit der ISM die internationalste Hochschule in Deutschland ausgesucht“, erklärt Cayo, der seit seinem Abschluss vor zehn Jahren in zwölf verschiedenen Ländern gelebt hat und sich nie gescheut hat, seinen Lebensmittelpunkt auch kurzfristig um tausende Kilometer zu verschieben. „Die Welt funktioniert nicht so gradlinig wie man denkt und auch eure Lebenspläne werden sich immer wieder ändern. 2014 sind meine Eltern in den Urlaub gefahren, während ich beim Founder Institute StartUpBootcamp in Dänemark gearbeitet habe. Als sie wiederkamen, war ich in Bangladesch und habe mein Unternehmen gegründet.“

Das Unternehmen war CodersTrust, das mit einer „Learn-and-Earn“-Plattform seit der Gründung 40.000 freischaffende Programmierer in Schwellenländern unterstützt hat. Mittlerweile ist Cayo zurück in Dänemark und investiert mit seinem Venture-Capital-Unternehmen 3B Ventures in Start-ups, die mit technischen Innovationen gesellschaftliche Probleme in Asien lösen.

In einer anschließenden Fragerunde und beim Get-together konnten die Studierenden sich mit den Alumni austauschen und Fragen rund um ihre Karrieregestaltung sowie die Möglichkeiten und Herausforderungen beim Schritt ins Ausland loswerden.

 

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