Im Workshop entstandene Hotellagepläne mit Vorschlägen zu Sicherheitsmaßnahmen.

Im Urlaub soll sich alles um Erholung drehen. Der Faktor Sicherheit spielt dabei heute eine besonders große Rolle. Vor allem im östlichen Mittelmeerraum und den Maghreb Staaten sehen sich Hotels und Reiseveranstalter mit Terrorbedrohungen konfrontiert. Mit welchen vorbeugenden und kommunikativen Maßnahmen sollte darauf reagiert werden? ISMler aus den Studiengängen Tourism & Event Management und International Management haben sich Gedanken gemacht und Handlungsoptionen für mögliche Sicherheitslücken und Terrorziele entwickelt.

Zu Workshop-Beginn analysierten die Dortmunder Studierenden terroristisch motivierte Bedrohungsszenarien. Sie beschäftigten sich also mit einzelnen Terrorgruppen, ihren Zielen und Anschlagsarten. Die Gruppe um Daniela Schweiger und Julian Bajo erstellte dann drei Checklisten mit Handlungsoptionen für verschiedene Terrorgefahren. „Die Checklisten sind jeweils in ortsgebunden, ortsungebunden und Zukunft unterteilt“, berichten die beiden. „Die ortsgebundene Checkliste verzeichnet alle Orte, die Touristen im Urlaub betreten, beispielsweise Flughäfen, Hotellobbys oder Strände. Für jeden Ort gibt es dann unterschiedliche Handlungsoptionen, um die Sicherheit zu verstärken. Liste Nummer zwei fokussiert das Personal. Die Checkliste Zukunft befasst sich mit Bedrohungsszenarien, die aufgrund der Digitalisierung in Zukunft eine Gefahr darstellen könnten“, so Daniela und Julian. Außerdem entwickelte die Gruppe vier Alarmierungsstufen zur Einteilung von Gefahrensituationen.

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