Fußballvereine wie Bundesligist Eintracht Frankfurt sind für viele junge Menschen Meinungsführer. Deshalb wird in Sachen Marketing nichts dem Zufall überlassen. Studierende von der ISM Frankfurt/Main haben den hessischen Fußballclub besucht und untersucht, inwieweit sich Sportmarketing vom klassischen Marketing unterscheidet.

Die größten Unterschiede bestehen vor allem in den Marketingmethoden, erklärte Jannik Hoffmann aus der Marketingabteilung der Eintracht. Welche Instrumente eingesetzt werden, hängt vom Verlauf des Spieltags ab. Aber nicht nur da gibt es Unterschiede. Auch die Social Media-Profile jedes einzelnen Spielers werden tagtäglich bearbeitet und für die Außenkommunikation genutzt, da die Spieler die Marke des Vereins mit prägen.

Im Anschluss ging es für die Marketing-Studierenden und ihren Hochschullehrer Prof. Dr. Eckhard Marten ins Eintracht Museum. Dort führte sie der Museumsleiter Matthias Thoma durch die „goldenen Hallen“ und erklärte ihnen neben den Gründungsurkunden, Pokalen und Bilderstrecken auch die Geschichte des Vereins. Mit Thoma sprachen die Studierenden auch über die Organisation und den Inhalt von Pressekonferenzen. „Ich war ja schon oft in der Commerzbank-Arena, aber aus dieser Perspektive durfte ich das Ganze noch nie sehen“, zeigt sich ISM-Studierender Frank Alex Gernandt-Bohne begeistert.

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