Kaffee hat bei Tchibo Tradition. Aber längst steht der Name auch für eine Vielfalt an Produkten und wöchentlich wechselnde Angebote. Neben zahlreichen Geschäftsstellen, sowie dem Katalog- und Onlineversand vertreibt das Unternehmen bei Lebensmittelhändlern und Drogerieketten. Wie diese Verkaufspunkte bei den unterschiedlichen Zielgruppen ankommen und auch verbessert werden können, war Inhalt eines Workshops von Prof. Dr. Christiane Beyerhaus in Kooperation mit Tchibo an der ISM Hamburg.

Der typische Käufer ist männlich oder weiblich, zwischen 20 und 35 Jahre und absolut trendbewusst. Der sogenannte „Inspirational Shopper“ zahlt für ein Produkt, das ihn überzeugt, auch gerne mal mehr Geld. Wie das Tchibo Depot für diese Käuferschicht noch ansprechender werden kann, untersuchten die M.A. Luxury, Fashion & Sales Management-Studierenden. „Das teilweise sehr farbenfrohe Kleidungsangebot von Tchibo könnte schlichter gestaltet werden, da sich der typische Inspirational Shopper mehr für weniger auffallende Farbkombinationen interessiert“, erklärt ISM-Studentin Antara Gill. „Um diese Zielgruppe noch mehr anzusprechen könnte eine deutlichere Sortierung der Produktgruppen, zum Beispiel nach Farbwelten, vorgenommen werden.“

Ortswechsel. Eine Drogeriekette in Hamburg – Wie wirkt hier das Angebot auf eine ganz andere Käuferschicht, die Schnäppchenjäger, denen insbesondere das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig ist? „Um diese Zielgruppe noch mehr zu überzeugen, könnte man den Passanten Tutorials zeigen, wie ein bestimmtes Produkt verwendet werden kann“, erklärt Master-Student Ho Hin Chan. Eine weitere Idee: Bluetooth-Marketing. Dabei erhält der Passant – sofern er sich im Umfeld eines Depots befindet – auf sein Handy aktuelle Informationen über Angebote und Preisnachlässe.

Ob Trendsetter, Schnäppchenjäger oder Luxusshopper – Dr. Olaf Kubitz, Leiter Vertriebssteuerung und Projekte bei Tchibo, war sichtlich begeistert von den Ideen der Studierenden. „Sie sind sehr kundenorientiert und fundiert vorgegangen und haben sehr gute Gedanken für die jeweiligen Interessentengruppen ausgearbeitet“, lobte er. Und auch ISM-Professorin Christiane Beyerhaus war begeistert von der Leistung Ihrer Studierenden. „Es ist toll, was die Gruppe innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt hat.“

 

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