Patricia überzeugte den Landrat des Altmarkkreises Salzwedel mit ihren Ideen rund ums Personalmarketing.

Was tun, wenn es zu wenig Nachwuchs für handwerkliche und technische Unternehmen in einer Kleinstadt gibt? Als gebürtige Salzwedlerin lag es Patricia Herbst am Herzen, ihren Heimatort zu unterstützen und genau dafür Ideen zu entwickeln. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich deshalb damit, wie das Employer Branding und damit die Attraktivität der kleinen und mittleren Betriebe vor Ort gestärkt werden können. Dass sie vor kurzem ihre Vorschläge dem Landrat des Altmarkkreises Salzwedel und dem Sachgebietsleiter für Wirtschaftsförderung vorstellen durfte, war ein echtes Highlight für die 21-Jährige.

„Durch meine Arbeit habe ich Lösungen aufgezeigt, die helfen, durch gutes Employer Branding junge Fachkräfte auf sich aufmerksam zu machen“, erzählt Patricia. Mithilfe von qualitativen Interviews fand die ISM-Absolventin nicht nur heraus, welche Personalstrategien der Unternehmen aufgearbeitet werden müssen, sondern auch, welche Wünsche Berufseinsteiger haben. Einerseits wünschen sich die jungen Leute attraktivere Jobangebote, andererseits ist oftmals nicht bekannt, welche Unternehmen vor Ort überhaupt ansässig sind. „Eine Lösung wäre, die Kommunikation in diesem Bereich stärker auszubauen“, so Patricia.

„Ich finde es super, dass sich der Landrat Zeit für meine Ideen genommen und so meiner Abschlussarbeit eine gewisse Wertschätzung entgegengebracht hat“, freut sich Patricia, die kürzlich ihren Abschluss in International Management an der ISM Hamburg gemacht hat. „Dass meine Vorschläge zu weiteren Maßnahmen durch den Landrat führen werden, macht mich schon stolz.“

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