Change the Game: Tobias Ködel ermutigte die Teilnehmer, bestehende Strukturen am Arbeitsplatz zu hinterfragen.

Ob Kicker, Bällebad oder Rutsche in die Kantine – Unternehmen werden bei der Arbeitsplatz-Gestaltung kreativer. Ein wirkliches Konzept für New Work sieht aber anders aus. Wie moderne Arbeit und Führungsstile funktionieren können und sollten, diskutierten Experten beim Summit an der ISM Stuttgart.

„Digitale Transformation ist mehr als ein Buzzword-Thema und es betrifft alle“, sagte Dr. Walter Jochmann von Kienbaum Consultants. In seinem Vortrag erklärte er, wie Agilität und Digitalisierung nicht nur in Start-ups, sondern auch in großen Konzernen eingesetzt werden können. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung bei Daimler. Seit Beginn der Initiative „Leadership2020“ hat sich der Automobil-Riese von starren Hierarchien, strengen Dresscodes und individuellen Boni verabschiedet, um eine neue Unternehmenskultur zu schaffen. Entscheidend daran beteiligt war Tobias Ködel als Head of Leadership 2020:„Wir haben mit Leadership 2020 eine Initiative erzeugt, von der anfangs niemand wusste, was sie für eine Auswirkung haben würde“, so Ködel. „Dabei war es wichtig, die Mitarbeiter mit ihren Erfahrungen und Wünschen zu mobilisieren. Die kollektive Intelligenz ist ein wunderbares Wesen, wenn wir den Mut haben, sie zu nutzen.“

Auch die ISM-Studenten Mischa Heinemann und Miriam Dahmen teilten ihre Erfahrungen mit New Work aus ihren Werksstudenten-Stellen. Während Mischas Arbeitgeber moovel als Start-up von Beginn an Digitalisierung und Agilität in seinem Grundgedanken hat, begleitet Miriam aktuell die Entwicklung hin zu New Work bei Hugo Boss.

Mit dem Master-Studiengang Human Resources Management & Digital Transformation bietet die ISM in Stuttgart und Köln ab dem Wintersemester 2019/20 ein Programm an, das die Themen Change Management, Unternehmenskultur und digitalen Wandel in den Fokus stellt.

Alle ISM News  »