Milena Bonvissuto (2.v.l.) hat La Dolce Vita in Mailand genossen.

 

Heimspiel für Milena Bonvissuto: Die Italienerin hat ihr Auslandssemester in Mailand verbracht. In der Stadt der Mode hat sich die Fashion-Studentin auf Anhieb wohl gefühlt und auch die eine oder andere Berühmtheit erspäht.

„Eigentlich hätte ich mich für die La Sapienza in Rom entschieden. Als dann jedoch die NABA ins Austauschprogramm aufgenommen wurde, war mir klar ‘Da musst du hin‘“, erzählt die 20-Jährige. „Die Universität hat mich besonders gereizt, weil der Studiengang einfach ganz anders ist als an der ISM und ich dort tiefere Einblicke in die praktischen Aspekte der Modebranche erhalten konnte.“ Neben dem schönen Campusgelände und dem direkten Austausch mit den Dozenten war für Milena Bonvissuto die Lage zum Ausgehviertel Navigli ein weiterer Pluspunkt der NABA. Das beliebte Viertel mit seinen Wasserkanälen lockt vor allem junge Menschen in die zahlreichen Restaurants, Cafés und Pizzerien.

Die Stadt Mailand kannte Milena Bonvissuto von vorherigen Besuchen ohnehin schon, weshalb sie die Zeit in Italien auch für Ausflüge zum Comer See oder dem Gardasee genutzt hat. Von der Universität aus wurden Fahrten nach Turin oder Besuche bei der Fashion Week angeboten. „Das war eine tolle Gelegenheit, weil man ja sonst nie die Chance bekommen würde, eine richtige Fashion Show live mitzuerleben“, sagt sie. „Natürlich hat man dort auch einige Berühmtheiten wie Anna Wintour oder Anna Dello Russo zu Gesicht bekommen.“

Nicht vergessen wird Milena Bonvissuto auch einen Kinobesuch in „La bella e la bestia“ (Die Schöne und das Biest), wo sie zunächst von der Lautstärke des Filmtones überrascht war. „Ich habe gar nicht verstanden, warum der Ton so übertrieben aufgedreht wurde. Als der Film dann begann, wurde der Grund aber schnell deutlich: Italiener lieben es zu quatschen und davon hält sie auch kein Kinofilm ab“, lacht sie. Vermisst hat sie in Mailand eigentlich nur deutsche Brötchen. Davon abgesehen kann Milena Bonvissuto ihr Auslandssemester wärmstens empfehlen und findet: „Der wichtigste Tipp: Essen, Essen, Essen! Ob Pasta, Pizza oder Eis – so gut wie in Italien kann man einfach nirgendwo essen.“