Bei der abschließenden Podiums-Diskussion konnten die Teilnehmer ihre fachspezifischen Fragen einbringen.

Durch die Aufmerksamkeit, die der Bitcoin erregt, ist auch die zugrundeliegende Technologie ins Rampenlicht gerückt; die „Blockchain“ ist vielen ein Begriff, doch was steckt dahinter? Bei der Veranstaltung „Blockchain in Logistik und Supply Chain Management“ der ISM und der BVL Regionalgruppe Rhein am Campus Köln drehte sich alles rund um die Methode der Datenspeicherung.

„Schon vor der Veranstaltung war mir bewusst, dass die Blockchain ein Riesenthema ist“, erzählt Maximilian Weiß, der an der ISM Köln im dualen Bachelor-Programm International Management studiert. Durch sein Interesse an Finanzmärkten beschäftigt er sich mit Themen wie dem Bitcoin, kannte sich mit der Systematik dahinter aber noch nicht aus. „Das Wissen direkt vor Ort von Experten vermittelt zu bekommen ist besser als jeder Online-Artikel.“

Gemeinsam mit den weiteren rund 60 Teilnehmern erfuhr Maximilian, wie die Blockchain Daten speichert. Diese liegen nicht nur auf einem Server, sondern sind als identische Datensätze auf verschiedenen Servern gespeichert. Fällt ein Server aus, arbeiten die anderen einfach weiter und ein Logistikunternehmen kommt beispielsweise ohne Lieferkettenunterbrechungen aus. Auch sogenannte „Smart Contracts“ funktionieren durch die Technologie. Mit diesen  automatisierten Verträgen ist es zum Beispiel Autoherstellern möglich, die Leistung eines Fahrzeugs zu drosseln, wenn der Käufer die vereinbarte Ratenzahlung nicht einhält.

Die Referenten setzten sich aus Experten des Institute for Supply Chain Security, der CryptoTec AG und dem Technologie-Start-up modum.io zusammen.  Für Maximilian hat sich die Teilnahme auf ganzer Linie gelohnt: „Ich bin sicher, dass mich dieses Wissen auch in den Vorlesungen weiterbringt, um nochmal um ganz andere Ecken zu denken. Bei der Blockchain wird es sich definitiv um eine der wichtigsten Technologien des 21. Jahrhunderts handeln.“