Prof. Martin Fontanari und Studierende des B.A. Tourism & Event Management vor dem Stand von Weißrussland

In wenigen Stunden die ganze Welt entdecken – möglich wird das jedes Jahr auf der ITB in Berlin. Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) ist die weltgrößte Reisemesse und lockt regelmäßig über 10.000 Aussteller und fast 200.000 Besucher in die Hauptstadt. In diesem Jahr waren auch sieben Studierende der ISM Köln darunter.

Ihr Ziel war es aber nicht, sich über ihr nächstes Traum-Reiseziel zu informieren, sondern sie führten ein Marktforschungsprojekt zur touristischen Wahrnehmung von Weißrussland durch. Das Projekt „Support to sustainable Tourism Development in Belarus“ wird von der EU gefördert und von den Hochschullehrern Kai Partale und Prof. Martin Fontanari betreut, die die Studierenden auch nach Berlin begleitet haben.

„Wir haben Fachbesucher, Aussteller und Verbraucher nach ihrem Bild zu Weißrussland befragt“, erinnert sich ISM-Studentin Leah Kraudelt. „Mehr als 500 sehr ehrliche und ausführliche Antworten konnten wir dabei sammeln und auch einigen Besuchern Lust machen, sich näher mit Weißrussland zu beschäftigen.“ Besonders interessant waren auch die Abendveranstaltungen der Messe und die Begegnungen mit Tourismusprofis, die zum Netzwerken einluden und aus erster Hand spannende Anekdoten aus dem Berufsleben zu erzählen hatten.

Fünf Tage verbrachten die Studierenden des B.A. Tourism & Event Management auf der ITB. „Die unglaubliche Vielfalt an Ständen und die vielen Nationalitäten vor Ort haben mir sehr gut gefallen“, sagt Franziska Oheim. „Wir hatten manchmal wirklich das Gefühl, ein bisschen auf Reisen zu sein.“ Leah Kraudelt ergänzt: „Auf der ITB haben wir nicht nur mehr über Weißrussland gelernt, sondern viele weitere Destinationen auf der ganzen Welt kennengelernt – und das aus erster Hand.“ Um mehr über die Zukunft der Branche zu erfahren, besuchten die Studierenden auch Vorträge einiger Tourismus-Experten. „So erfuhren wir zum Beispiel, dass das Risiko, auf Reisen Opfer eines Raubüberfalls zu werden, viermal größer ist, als in einen Terrorangriff zu geraten.“ Insgesamt, da sind sich die Studentinnen einig, hat sich der Besuch der Messe mehr als gelohnt.