Die Fischerbastei: nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten in Budapest

„Einfach Koffer packen und los“ – so beschreibt Neele Eicker den Start in ihr Auslandssemester, das sie im Spätsommer 2016 nach Budapest führte. Ein Visum ist für die Reise in die ungarische Hauptstadt schließlich nicht notwendig und der Flug von Hamburg aus war kürzer als manche Reise innerhalb Deutschlands.

Aufwändige Behördengänge, dafür mit großer Vorfreude im Gepäck reiste die Studentin des M.Sc. International Management in die Stadt an der Donau. Ihre Wohnung für die kommenden Monate hatte sie über airbnb gefunden, was sie auch anderen Studierenden empfiehlt, die nach Budapest gehen möchten. „Ich habe im Vorfeld sehr viel Positives von Ungarn gehört – sowohl über Budapest an sich, als auch über die Universität“, erzählt sie. Ihr Auslandssemester verbrachte Neele Eicker an der Corvinius University im Herzen der Stadt. „Größer als der Campus der ISM in Hamburg war die Uni auf jeden Fall“, schmunzelt sie. „Aber nicht so, dass man von einem Vorlesungsraum zum anderen 20 Minuten brauchen würde.“ Dafür wäre die Zeit auch viel zu schade gewesen, denn in Budapest gab es eine Menge zu entdecken.

Insbesondere das jüdische Viertel, auch Elisabethviertel genannt, hatte es Neele Eicker angetan. In den vergangenen Jahren hat es sich zu einem der beliebtesten Ausgehviertel der Stadt entwickelt. „Man bekommt hier einen unfassbar tollen Einblick in eine ganz neue kulinarische Welt“, sagt die 24-Jährige. „Budapest ist so nah dran an Deutschland, aber kulturell so weit entfernt.“ Das zeigte sich auch bei den vielen Sightseeing-Touren, die die ISM-Studentin unternommen hat. Auf der einen Seite die prachtvollen Gebäude und beeindruckende Architektur, auf der anderen Seite die weit ausgeprägte Armut innerhalb der Stadt.

Die positiven Eindrücke, die ihr schon vor ihrem Auslandssemester geschildert wurden, kann Neele Eicker absolut bestätigen. Vor allem von ihrer Universität ist die Studentin immer noch angetan. „Die Dozenten waren alle wirklich hilfsbereit und sprechen sehr gut Englisch. Ich konnte sehr viel aus den Vorlesungen mitnehmen, diese waren wirklich unfassbar studienorientiert gestaltet. Es war zwar eine Herausforderung, aber genau das hat mich an meine eigenen Grenzen gebracht und unglaublich im Fachgebiet weitergebildet.“