Auf dem ehemaligen Industriegelände Phönix-West entsteht das Kompetenzzentrum. Foto: Feuerwehr Dortmund

Feuer, Hochwasser, Gebäudeeinsturz – Rettungskräfte sind täglich einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt. Trotz guter Ausbildung, Konzepte und Ausrüstung kommen nach wie vor viele Feuerwehrleute oder Sanitäter ums Leben oder verletzen sich. Im Deutschen Rettungsrobotik-Zentrum (DRZ) in Dortmund werden künftig mobile Roboter für Gefahreneinsätze erforscht und entwickelt – mehr Sicherheit und Effektivität sind das Ziel. Die ISM ist am Geschäftsmodell und Marketingkonzept beteiligt.

Auf dem ehemaligen Industriegelände Phönix-West entsteht in den nächsten Jahren ein Kompetenzzentrum mit so genanntem „Living Labs“ und Versuchsflächen. Dort werden die Robotersysteme in verschiedenen Szenarien erprobt.
Projektkoordinator Dr.-Ing. Hauke Speth von der Dortmunder Feuerwehr stellte beim offiziellen Startschuss für das DRZ die einzelnen Projektpartner vor, zu denen unter anderem die Feuerwehr, die Technische Universität und die Fachhochschule Dortmund, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Universität zu Lübeck sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gehören. Gefördert wird dieses Projekt mit einer Laufzeit von vier Jahren und einem Fördervolumen von knapp 12 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
„Wir freuen uns sehr, an einem so spannenden Projekt beteiligt zu sein“, sagt Prof. Dr. Kai Rommel, Vizepräsident für Forschung an der ISM. Gemeinsam mit Prof. Dr. Arne Westermann und Janina Schürmann wird er die Entstehung des Forschungs- und Entwicklungszentrums begleiten. Die ISM entwickelt in der ersten Projektphase Konzepte für ein Geschäftsmodell und einen Marketingplan und wirkt in den folgenden Projektphasen an deren Umsetzung mit.

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