Christian Stein von Coparion sprach über die Finanzierung junger Unternehmen.

Wie werden innovative Ideen in Deutschland gefördert? Wie funktioniert die Finanzierung von Start-ups? Und warum gibt es kein „Silicon Valley“ in Deutschland? Mit solchen Fragen beschäftigte sich das vierte Finanzsymposium an der ISM Frankfurt. Bei der Veranstaltung gaben hochklassige Referenten einen Einblick in ihre Arbeit und zu den aktuellen Entwicklungen der Finanzwirtschaft.

„Ich habe das Privileg, jeden Tag mit brillanten Köpfen zusammenzuarbeiten“, nannte Christian Stein eine der besten Seiten seiner Arbeit. Der Experte für Venture Capital, also Risikokapital, ist als Managing Director bei Coparion tätig – einem Fonds finanziert vom ERP Sondervermögen/BMWi und der KfW, der Start-ups in der Früh- und Wachstumsphase finanziert. In seinem Vortrag erklärte er, wie genau die Finanzierung und die Kalkulationen dahinter funktionieren, stellte aber auch fest, dass Deutschland im Bereich Start-up-Finanzierung noch einiges aufzuholen hat. „Deutschland investiert noch nicht genug in die Ideen der Menschen. Aber Venture Capital wird in der Zukunft eine größere Rolle spielen.“

Wie sich die Investition in junge Unternehmen weltweit entwickelt, zeigte Martin Becker vom Investmentbanking-Unternehmen Goldman Sachs. Er gab außerdem einen Überblick über die Beteiligungen des Unternehmens und seine Entwicklung am Standort Frankfurt. Als weitere Referenten waren Dr. Roland Egerer (FEP Frankfurt Equity Partner), Andreas Lukic (Business Angels Frankfurt, Rhein-Main) und ISM-Alumnus Martin Bechtloff (Moneymeets GmbH) vor Ort und sprachen über Wertschöpfung auf einem dynamischen Markt, Unterstützungsmöglichkeiten für Gründer und innovative Finanztechnologien.

Die Veranstaltung wurde von Campusleiter Prof. Dr. Ernst Fahling gemeinsam mit Studierenden des Vereins ISM-Invest organisiert.