Bei der Abschlussdiskussion standen die Immobilienexperten den Teilnehmern für fachspezifische Fragen zur Verfügung.

Branchenvielfalt, Internationalität und Immobilienrating waren die bestimmenden Themen beim ersten HypZert Hochschultag an der International School of Management. Gemeinsam gaben die ISM und HypZert, Deutschlands führende Organisation für die Gutachter in der Immobilienbewertung, Einblicke in das Thema Immobilienbewertung. Nicht nur für die Studierenden im M.Sc. Real Estate Management war das die perfekte Ergänzung zum Studium und eine gelungene Verbindung von Theorie und Praxis.

Franz Muschler, Abteilungsleiter bei der Deutschen Pfandbriefbank, brachte die internationalen Aspekte der Immobilienbewertung ins Spiel: „Sehr spannend waren die Besonderheiten bei internationalen Immobilienprojekten. Der Vortrag über Sprachbarrieren und spezielle regionale Merkmale war sehr hilfreich“, erzählt Vanessa Piller, Studentin aus dem M.Sc. Real Estate Management und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim hochschuleigenen Institut für Immobilien- und Standortforschung. Dessen Leiter, Prof. Dr. Werner Pauen, eröffnete den HypZert Hochschultag mit rund 35 Teilnehmern am Campus München.

Gut angekommen sind vor allem die konkreten Beispiele aus der Berufspraxis – so etwa von Frank Hemmer, Geschäftsführer von M-Wert. Während der Anzug bei der Besichtigung von Gewerbeimmobilien ein absolutes Muss ist, wäre er beim Termin im Seniorenheim eher unpassend, gab er den Zuhörern mit auf den Weg.

Ob es beim Immobilienrating ratsam ist, auf sein Bauchgefühl zu hören oder doch die Fakten sprechen zu lassen, machte Stephan Halling, Leiter Bewertung und Consulting der UniCredit Bank, deutlich. Monika Preithner, Geschäftsführerin von LB ImmoWert erklärte den Teilnehmern hingegen, wie der Beleihungswert einer Immobilie ermittelt wird.

Eine Abschlussdiskussion und ein gemeinsames Mittagessen rundete die Veranstaltung ab. Für Vanessa hat sich die Teilnahme voll und ganz gelohnt: „Die Referenten waren sehr zugänglich und offen für unsere Fragen. Die Ein- und Aufstiegschancen in dem Berufsfeld waren wirklich sehr ansprechend und interessant.“