Geballte ISM-Power für nachhaltiges Einkaufen: Beide Teams überzeugten mit ihren Konzepten.

Einkaufen ohne unnötigen Plastikmüll: Unverpackt-Läden werden immer beliebter und auch bestehende Märkte versuchen, ihr Sortiment nachhaltiger an den Kunden zu bringen. Kann das auch für einen Discounter funktionieren? Der Frage gingen im Praxisprojekt mit der Kommunikationsagentur Territory gleich zwei Kölner Studentengruppen unter der Leitung von Prof. Dr. Meike Terstiege nach.

„Wir haben uns schnell dazu entschlossen, ein Konzept direkt in eine Filiale zu integrieren statt als eigenen Store auszulagern, um mehr Kunden anzusprechen und mögliche Eintrittsbarrieren zu umgehen“, erklärt International Management-Studentin Sophia Bernardy. Besonders wichtig bei allen Konzepten: der Faktor Hygiene und ein möglichst geringer Aufwand für den Kunden.

Dafür entwickelte die zweite Gruppe ein eigenes, größenverstellbares Transportsystem, das Kunden direkt im Laden gegen Pfand ausleihen können. „Wir hatten viel Handlungsspielraum und mussten aufpassen, dass wir nicht zu viele Ideen entwickeln“, berichtet Tessa Eudenbach, die im fünften Semester Global Brand & Fashion Management studiert. „Es war eine wichtige Erfahrung, auch gute Ideen zu verwerfen, um sich auf den Kern des Konzepts zu konzentrieren.“ Und Sophia ergänzt: „Wir haben viel gelernt und sind auch an der Aufgabe, mit einem richtigen Kunden zu arbeiten, gewachsen. Außerdem ist es ein so wichtiges und aktuelles Thema. Dadurch fiel uns der Einstieg in die Aufgabenstellung und die Ausarbeitung der Ideen leicht.“

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