Studierende der ISM Hamburg präsentieren ihre Ideen für den fairen Handel in Hamburg.

Ein hipper Flagship Store in der Hamburger Schanze mit coolen Sneakern, die auch noch fair gehandelt werden. Die Ausgangslage für das Praxisprojekt der Hamburger Wirtschaftspsychologie-Studenten klang vielversprechend. Ein ganzes Semester erarbeitete das Team um Prof. Dr. Ute Rademacher Personas, Zielgruppenanalysen und Marketingkonzepte. Am Ende begeisterten sie damit nicht nur ihren Kooperationspartner Elias Assefa, Geschäftsführer von soleRebels Deutschland, sondern konnten sich auch über den ersten Preis im Fair Trade Hochschulwettbewerb freuen.

„Der Workshop war wie eine Achterbahnfahrt. Wir haben tolle Erfahrungen gesammelt, indem wir unser Wissen an einer realen Fragestellung erproben konnten. Gleichzeitig haben wir auch gelernt, im Team zu arbeiten, mit Stress und Krisen umzugehen“, erzählt ISM-Studentin Paulina Ziesch. Für das Unternehmen soleRebels, das Schuhe aus recycelten Autoreifen in Äthiopien herstellt, fand die Gruppe mehr über potenzielle Käufer heraus und erarbeite Marketingideen, die vor allem die Geschichte und die Vision der nachhaltigen Schuhe in den Vordergrund stellen.

„Dass wir unsere Ideen schließlich nicht nur unserem Projektpartner, sondern auch einer Fachjury vorstellen durften, war sozusagen das i-Tüpfelchen und hat uns sehr motiviert.“ Im Hamburger Rathaus schlüpften die ISM-Studierenden bei ihrer Präsentation in die Rolle verschiedener Zielgruppen und überzeugten durch genaue Analysen und kluge Ideen. Der Hochschulwettbewerb unter dem Motto „Hamburg! Handel! Fair!“ wurde vor fünf Jahren von der Innovations Kontakt Stelle (IKS) Hamburg und der Fair Trade Stadt Hamburg ins Leben gerufen, um frischen Wind in den Fairen Handel in der Stadt zu bringen. Auch Paulina kennt sich heute besser damit aus und achtet im Alltag auf die verschiedenen Siegel. „Meine Wahrnehmung hat sich durch das Projekt geändert und Fair Trade Produkte sind für mich heute viel präsenter als zuvor.“

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