Die Ergebnisse wurden in den Geschäftsräumen von Siemens präsentiert und besprochen.

Ein Stand mit Pappaufsteller und Infobroschüren – so sehen noch immer einige Messeveranstaltungen aus. Dass Eventmarketing auch anders gehen kann, wissen Münchner ISM-Studierende. Für die Siemens AG haben sie gemeinsam mit ISM-Professorin Ricarda Merkwitz untersucht, wie es Unternehmen gelingen kann, den Messebesuch zum Erlebnis zu machen.

„Um der Siemens AG Handlungsempfehlungen geben zu können, haben wir erst einmal analysiert, wie das Unternehmen bisher auf Veranstaltungen vorgegangen ist“, erzählt Theresa Gabl aus dem B.A. Tourism & Event Management. „Wir haben auch Befragungen durchgeführt, um die aktuellen Trends herauszufinden.“ Dafür sind die Studierenden auf eine internationale Fachmesse für elektrische Automatisierungstechnik gefahren. Dort haben sie Messeteilnehmer verschiedener Branchen befragt. „Die Resultate haben gezeigt, dass vor allem virtuelle Events im Business-Kontext enormes Potenzial aufweisen und eine Kombination von innovativer, ziel- und trendgerechter Technologie in den nächsten Jahren zielführend sein wird“, sagt Theresa. „Es wurde aber auch deutlich, dass die Teilnehmer bei Veranstaltungen individuelle Inhalte und persönliche Kontakte erwarten.“

Auch die Zusammenarbeit mit einem Weltkonzern wie Siemens hat die ISMler mächtig beeindruckt: „Man hat nicht jeden Tag die Chance, in ein global agierendes Unternehmen zu schnuppern und zu sehen, wie es hinter verschlossenen Türen arbeitet“, so Theresa.

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