ISM-Student Dominik Sechser (2.v.r.) hat DrinkForFood mit ins Leben gerufen.

Kreativer als ein Abi-Pulli, edler als die Abi-Zeitung – der Kölner ISM-Student Dominik Sechser hat gemeinsam mit seinen Mitgründern eine Alternative zu den klassischen Abschlusserinnerungen geschaffen. Mit dem Start-up DrinkForFood gestalten die vier Studenten individuelle Weinflaschen für Abschlussjahrgänge und unterstützen mit dem Verkauf zusätzlich Hilfsorganisationen.

Dominik, was macht DrinkForFood besonders?
Absolventen, Eltern oder Oma und Opa können bei der Zeugnisvergabe die individualisierten Flaschen als schöne und nachhaltige Erinnerung kaufen. Der Wein kommt von einem kleinen Familienbetrieb in Rheinland-Pfalz und pro verkaufte Flasche spenden wir eine Mahlzeit an eine Hilfsorganisation. Mittlerweile haben wir über 2.500 Flaschen verkauft, das ist für uns ein toller Wert.

Du studierst an der ISM im M.A. Entrepreneurship. War DrinkForFood deine Motivation dafür?
Definitiv. Ich habe mir nach dem Bachelor Gedanken gemacht, wie es weitergehen soll. Bei der Gründung habe ich gemerkt, wieviel Spaß es macht, Dinge selber zu gestalten. Nach dem ersten Semester weiß ich, dass das die richtige Wahl war. Es macht extrem viel Spaß, zusammen im kleinen Kreis das Handwerkzeug zu lernen. Das Studium ist nicht nur darauf getrimmt, dass wir ein Unternehmen gründen, sondern vermittelt viele Techniken, die man auch in große Unternehmen einbringen kann. Es ist klasse, dass ich von meinem Professor den Input für die Praxis bekomme und ihn direkt fragen kann, statt mir gefährliches Halbwissen anzueignen.

Was sind eure nächsten Ziele?
Wir möchten unser Partnernetzwerk verdoppeln und an den Punkt kommen, an dem Kunden aktiv auf uns zukommen. Das würde die Arbeit natürlich erleichtern. Wir sind eben nach wie vor nur vier Studenten, die alles selbst machen. Wir möchten auch gern mehr mit Hochschulen zusammenarbeiten. Vor kurzem waren wir zum Beispiel bei der Absolventenfeier der ISM Frankfurt, wo wir 100 Flaschen verkauft und damit 100 Mahlzeiten gespendet haben.

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