Christina Koch war begeistert von der Offenheit und Herzlichkeit der Taiwanesen.

Christina Koch war noch nie in Asien. Doch das sollte sich schleunigst ändern. Nach dem Motto „ganz oder gar nicht“ reiste die Studentin aus dem B.A. Marketing & Communications Management für drei Monate nach Taipeh, machte ein Praktikum in der Marketingabteilung eines Technologieunternehmens und lebte bei einer taiwanesischen Gastfamilie.

Ein Bild aus modernen Wolkenkratzern und alten Wohnblöcken, engen Gassen mit Garküchen und regem Treiben begrüßte Christina bei ihrer Ankunft in Taipeh. Auch wenn der Kulturschock nicht lange auf sich warten ließ, machte ihre Gastfamilie ihr den Start leicht. „Taiwanesen sind wirklich sehr gastfreundlich, offen und hilfsbereit“, sagt die ISMlerin. „Ich wurde vom ersten Tag an wie ein Familienmitglied aufgenommen.“

Auch ihre Arbeitskollegen integrierten die 23-Jährige sofort ins Team. Nach der Arbeit nahmen sie sich Zeit, um Christina die Stadt zu zeigen und schlenderten mit ihr über die zahlreichen Nachtmärkte. Am Wochenende standen ausgiebige Fahrradtouren in den Süden des Landes mit ihrer Gastfamilie auf dem Programm. Auch kulinarisch ließ sich die ISM-Studentin komplett auf die Essgewohnheiten der Taiwanesen ein – denn westliches Essen sucht man in der 2,7 Millionenstadt vergebens.

Bei ihrem Praktikumsunternehmen Jorjin Technologies tauchte Christina in eine digitale Welt ein. In der Marketingabteilung bewarb sie die verschiedenen Produkte der Firma wie Smart Glasses und Wireless-Module, schrieb Texte für die Webseite und bereitete Messeauftritte vor. „In einem anderen Land zu arbeiten und die asiatische Kultur kennenzulernen war eine unglaubliche Erfahrung“, resümiert Christina. „Ich habe mich beruflich, als auch persönlich weiterentwickeln können und Erfahrungen gesammelt, die ich nicht mehr missen möchte.“