Die Studentengruppe präsentierte den Gerber-Vertretern ihre Ideen.
Wie sieht Einkaufen in Zukunft aus? Schleppen wir uns nach wie vor mit unseren Einkaufstüten durch überfüllte Kaufhaus-Passagen? Welche neuen Möglichkeiten gibt es? Stuttgarter Studierende aus dem 5. Semester erstellten im Praxis-Workshop Konzepte für das Stadtkaufhaus Gerber.

Ein großes Gebäude mit Geschäften aller Art, ein Bereich für Gastronomie, integriert sind Super- und Baumarkt – bisher entspricht „Das Gerber“ einem Einkaufszentrum wie wir es kennen. Doch wie wird Einkaufen aussehen, wenn die Digitalisierung immer mehr Bereiche unseres Lebens betrifft? Zwölf Studierende der ISM Stuttgart arbeiteten zwei Monate lang in Kleingruppen an ihren Ideen und präsentierten sie dann vor dem Gerber Management. Miriam Dahmen, Mischa Heinemann und Simon Miskolczy schlugen vor, die positiven Aspekte von Online-Shopping und Einkaufserlebnis vor Ort zu verbinden. So soll eine mobile App beim Einkauf in einem Geschäft direkt passende Kleidungsstücke in einem anderen Geber-Store anzeigen. Außerdem sollten die Einkäufe aus allen Geschäften an einer zentralen Stelle gesammelt werden, so dass der Kunde am Ende alles zusammen fertig verpackt mitnehmen kann.

„Bei dem Projekt konnten wir tief in die Überlegungen eines großen Einkaufszentrums eintauchen – etwa wie es dem Erstarken des Online-Handels trotzen kann“, so Mischa Heinemann nach der Präsentation. Projektpartner Kemal Düzel vom Stadtkaufhaus: „Die Zusammenarbeit hat mir einen sehr guten Impuls geliefert, was die ISM-Studenten – die zu der wichtigen Zielgruppe der Millennials gehören – vom Shopping-Center der Zukunft erwarten.“

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