Im Blitzlichtgewitter über den roten Teppich laufen, Interviews und Autogramme geben – was einst Stars wie Heidi Klum oder Justin Bieber vorbehalten war, schaffen mittlerweile auch You-Tube-Sternchen wie Bibi & Co. Dahinter steckt die erfolgreiche Markenbildung über die sozialen Medien, nur eins von vielen Themen beim ISM Summit Digital Marketing in Dortmund.

Alumnus Marius Happe, der an der ISM den Master Strategic Marketing Management absolviert hat, arbeitet als Stratege bei Jung von Matt/sports und kennt sich mit dem Aufbau von Persönlichkeits-Marken insbesondere im Sport aus. „Das klassische Promi-Modell hat sich komplett verändert“, erklärte er den Zuhörern und erläutert die „5 Ks“ der Markenpositionierung: Kontur, Kante, Kontext, Kooperationen und Kontinuität. Bekanntheit und Aufmerksamkeit allein reichen in der digitalen Welt nämlich bei weitem nicht mehr aus, um erfolgreich zu sein.

Mit zwei anderen Perspektiven der Digitalisierung haben sich Patrick Holtkamp, Geschäftsführer der Beratung bei BBDO, und Michael Peters von komm.passion beschäftigt. So ging es unter anderem um die sich wandelnden Anforderungen an Kreativagenturen und um die Manipulierbarkeit durch die Medien.

„Ich bin selbst in den sozialen Netzwerken aktiv und schaue mir die Profile von Stars mit diesem neu gewonnenen Wissen sicher mit anderen Augen an“, erzählte ISM-Studentin Rojin Akalin, die Psychology & Management studiert und sich besonders für das Thema Marketing interessiert. „Marketing ist einfach der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen Welt.“