Der Fraktionsvorsitzende der CDU im hessischen Landtag, Michael Bodenberg, betonte die Chancen der Digitalisierung.

Der Mittelstand als Digitalisierungs-Vorbild? Beim Unternehmerforum an der ISM Frankfurt haben rund 45 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik über die Entwicklung des digitalen Fortschritts diskutiert und sich über die Erfahrungen im eigenen Unternehmen ausgetauscht.

Als Vorsitzender der CDU-Fraktion im hessischen Landtag und ehemaliger Geschäftsführer verschiedener mittelständischer Unternehmen sprach Michael Boddenberg über die Möglichkeiten, die die Digitalisierung eröffnet, benannte aber auch aktuelle Baustellen. Gerade die Politik müsse als Vermittler dafür arbeiten, die Akzeptanz für Digitalisierung in der noch kritischen Bevölkerung zu stärken und die Vorteile in Bereichen wie dem Gesundheits- oder Bildungssystem zu nutzen. Besonders mittelständische Unternehmen, die Entwicklungen auf kurzen Entscheidungswegen in ihrer Arbeit umsetzen, seien dabei Vorreiter und könnten Konzernen als Beispiel dienen.

Auch Jörg Kiesewalter von der DB Systel GmbH gab Impulse für Veränderungen im Unternehmen. Um die Digitalisierung tatsächlich für sich nutzen zu können, braucht es nach seiner Erfahrung die passende Unternehmenskultur. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, das mit 4.000 Mitarbeitern das Rechenzentrum und die Software-Entwicklung der DB verantwortet, hat vor zwei Jahren begonnen, sein Projektmanagement umzustellen und konnte seine Ergebnisse mit agiler Arbeitsweise ohne disziplinarische Führungskräfte steigern. Für die Diskussion solcher radikalen Veränderungen bot die Veranstaltung den perfekten Rahmen. Mit dem Unternehmerforum greift die ISM regelmäßig aktuelle Themen und Trends aus der Wirtschaft auf und vernetzt Unternehmen untereinander und mit der Hochschule.

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