Zwischen den Vorträgen und Workshops blieb ausreichend Zeit zum Kennenlernen und Netzwerken.

Die Idee ist das Herzstück eines Start-ups, aber auch die Umsetzung will gründlich überlegt sein. Wie man in der Start-up-Szene ganz oben mitmischt, haben Wirtschaftsexperten beim ersten Entrepreneurship Summit am Campus Hamburg rund 100 Teilnehmern mit auf den Weg gegeben.

Ein Unternehmen aufzubauen, ist eine Achterbahnfahrt! Davon ist Stephan Uhrenbacher, CEO bei der FLIO Germany GmbH, überzeugt. In seinem Vortrag erzählte er von Höhen und Tiefen und legte allen Teilnehmern ans Herz, zunächst in einem Start-up zu arbeiten, bevor man selbst eines gründet.

Ist der Entschluss für das eigene Start-up gefallen, geht es ans Eingemachte. „Wichtig ist, dass das Team möglichst viele Kompetenzen abdeckt und motiviert ist, Neues zu kreieren und voranzutreiben“, rät Tobias Seikel, Partner von Hanse Ventures, der die Zuhörer über Do’s und Dont’s in der Szene informierte. „Der Gedanke, das Unternehmen dann bereits in anderthalb Jahren für viele Millionen zu verkaufen, hat mit der Realität hingegen nur sehr selten zu tun.“

Wie wichtig ein Businessplan für junge Unternehmen ist, verdeutlichte Svenja Friedrich, Start-up-Beraterin des Haspa Startup Center. Sie erklärte den Teilnehmern, dass neben der Finanz- und Personalplanung auch der Wettbewerb im Auge behalten werden müsse. „Der Workshop hat mir gezeigt, wie viele unterschiedliche Komponenten für die Planung eines Start-ups zusammenspielen“, erzählt Amrit Brar aus dem B.A. Global Brand & Fashion Management. „Das Entrepreneurship Summit hat mich motiviert, meinen Traum, in naher Zukunft selbständig zu sein, weiterzuverfolgen.“