David Bläsing arbeitet erfolgreich bei der SIGNAL IDUNA Gruppe und hat sich dazu entschieden, mit einem berufsbegleitenden Studium an der ISM seine Qualifikation noch weiter auszubauen. Im Wintersemester 2015 hat der Dortmunder den Bachelor „B.A. Business Administration“ begonnen und konnte sofort von den Inhalten profitieren.

Wer sind Sie?

Ich bin 28 Jahre jung und komme aus Dortmund. Ich habe 2009 mein Abitur in Holzwickede gemacht, danach meinen Grundwehrdienst, meine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen und letztlich im letzten Jahr meinen Fachwirt für Versicherungen und Finanzen. Zum WS 2015 habe ich dann an der ISM angefangen, zu studieren.

Wo arbeiten Sie?

Ich arbeite im Bereich Marketing bei der SIGNAL IDUNA Gruppe. Ich bin zuständig für die Vertriebsunterstützung in der Kranken- und insbesondere der Reiseversicherung. Seit Kurzem habe ich die fachliche Führung für dezentral eingesetzte Vertriebsspezialisten in der Krankenversicherung übernommen (4 Spezialisten deutschlandweit). Außerdem bin ich mit einigen technischen Themen betraut, da ich einer der jüngsten Kollegen bin -"David, du machst das von jetzt an, du bist ja Technik-affin"

Das Studium hilft mir vor allem, das "große Ganze" besser zu verstehen. In der Ausbildung lernt man nur Häppchen. Immer nur einen Vorgang, was davor und danach passiert, versteht man dann auch noch. Wie sich allerdings meine Arbeit in die Prozesse im gesamten Unternehmen, in der Branche, in der Wirtschaft auswirken: Das ist genau das, was mich interessiert. Mir reicht es nicht, nur meinen Job zu machen und die Arbeit nach dem Ausstempeln auch im Büro zu lassen. Ich identifiziere mich mit meinem Beruf und meinem Unternehmen und will Versicherung und die SIGNAL IDUNA leben. Ich will die Dinge, die in der Wirtschaft passieren, verstehen. 

Wie funktioniert die Kombination aus Job & Studium?

Ich profitiere davon, dass mich mein Chef zu 100 % unterstützt. Da unsere Vorlesungen am Freitagabend und Samstag sind, habe ich in der Regel keine größeren Konflikte. Im Gegenteil, ich kann meine Arbeit so frei planen, dass ich normalerweise freitags nur einen kurzen Tag mache – Montag bis Donnerstag dafür länger bleibe. Das erleichtert mir die drei Stunden Vorlesung am Abend deutlich! Ich bin froh, diesen Luxus und diese Unterstützung zu haben.

In der Klausurenphase ist die Doppelbelastung natürlich deutlich stärker. Ich habe glücklicherweise immer die Freiheiten, mir Urlaub zu nehmen, sodass ich zumindest direkt vor den Klausuren noch intensiver lernen kann. Was allerdings bedeutet, dass der Erholungsurlaub verkürzt wird: Urlaubstage sind ja nun leider endlich. 

Ich strebe es an, Karriere zu machen. Nicht zwangsweise als FK. Ich kann mir auch gut eine Spezialistenlaufbahn vorstellen. Jedoch: Für Beide braucht man nicht nur Wissen, sondern auch Titel. Einen Bachelorabschluss zu haben, ist aus meiner Sicht viel wert. Erst recht, wenn man das Durchsetzungsvermögen, die Kondition und die Disziplin hat, diesen Abschluss sogar neben einem Vollzeitjob mit 40 Wochenstunden zu machen.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich das Studium natürlich auch aus persönlichen Gründen angefangen habe. Ich war auf dem Gymnasium kein guter Schüler. Im Fachwirt war ich dann einer der zehn besten Absolventen im Ruhrgebiet. Das hat mich stolz gemacht und mir Mut gegeben, dass ich auch noch einen Schritt weiter gehen kann und es "allen zeigen kann", die damals sogar daran gezweifelt haben, dass ich überhaupt mein Abitur schaffe.

Ein dritter Grund ist sicherlich auch, dass mich in erster Linie die BWL und die Management Inhalte im Studiengang sehr reizen. Außerdem fühle ich mich bei der ISM gut aufgehoben. 

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