Forschung / Forschungsprojekte

Konzeption einer Wertschöpfungsmessung des Vertriebsweges Internet

Projektleitung:

Prof. Dr. Johannes Schwanitz

Mitarbeiter:

Dipl.-Wi.-Inf. Alexander Kipp

Laufzeit:

01.3.2005 – 31.12.2005

Förderung:

Keine Angaben

Projektpartner:

Regionaler Sparkassenverband

Aufgabenstellung:

Der gesamte Bankensektor in Deutschland unterliegt derzeit einem erheblichen Anpassungsdruck: Kontinuierliche Veränderungen der aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingun-gen sowie das Auftauchen neuer Wettbewerber haben in der Ver-gangenheit dazu geführt, dass die Ergebnisse nachhaltig unter Druck geraten sind. Die technischen Entwicklungen und das Angebot neuer Vertriebskanäle bewirken ein verändertes Nutzungsverhalten der Kunden. Inzwischen ist es für einen Großteil der Sparkassenkunden üblich, Bankgeschäfte unabhängig von Filialöffnungszeiten oder physischem Distributionsnetz durchzuführen.
Vor diesem Hintergrund ist das Forschungsprojekt mit einer dualen Zielsetzung angegangen worden:

  • Bestehende theoretische Konzepte sollen untersucht und ggf. angepasst werden, um eine solide betriebswirtschaftliche Basis für eine Wertschöpfungsmessung im Internet zu bilden
  • Konkrete Handlungsvorschläge sollen entwickelt werden, wie sich die Steuerung des Kanals Internet kurz- und mittelfristig optimieren lässt

Methode, Vorgehensweise:

Das Vorgehen im Projekt orientiert sich an einem vierstufigen Prozess-Schema. In der ersten Phase wird eine Voruntersuchung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen und eine Bestandsaufnahme bestehender Steuerungssysteme vorgenommen. In der zweiten Phase werden darauf aufbauend das betriebswirtschaftliche Mess- und Steuerungsmodell methodisch entwickelt. Erste Verbesserungsvorschläge für die Institute sowie die Aufbereitung der Ergebnisse sind Bestandteil der dritten Phase. Die letzte Phase dient der Kommunikation der Ergebnisse innerhalb der Sparkassen sowie der einbezogenen Verbände.

Ergebnisse:

Um in geeigneter Weise diese und andere Problemstellungen im Multikanalvertrieb zu veranschaulichen und Lösungsansätze aufzuzeigen ist im Forschungsprojekt mit Hilfe der sog. CTP-Matrix ein umfassendes Kommunikationsmodell entstanden, das ausgehend von dem Koordinatenmuster die Nutzenquantifizierung von Kanälen und Teilleistungen in einer horizontalen, vertikalen und diagonalen Betrachtung ermöglicht.